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Den richtigen Kontotyp für die eigene Handelsweise wählen
Kommission versus Spread-Preisgestaltung und die passende Stufe für Ihr tatsächliches Volumen.
2023-09-12 · Nordic FX Team
Inhaltsverzeichnis
- 01Die günstigste Werbepreisgestaltung ist selten die günstigst…
- 02Wir vergleichen unsere Stufen nebeneinander mit durchgerechn…
- 03Konten mit reiner Spread-Bepreisung enthalten die Kosten im…
- 04Auch die Haltedauer spielt eine Rolle
- 05Volumenschwellen und Zusatzleistungen sind es wert, betracht…
- 06Der einfachste Weg zur Entscheidung ist es, Ihre letzten dre…
Die günstigste Werbepreisgestaltung ist selten die günstigste Gesamtkostenlösung, sobald Volumen und Haltedauer berücksichtigt werden. Die Wahl eines Kontotyps sollte mit einem ehrlichen Blick auf die eigene Handelsweise beginnen, nicht mit der Frage, welche Stufe den niedrigsten beworbenen Spread bietet. Ein Scalper und ein Positionstrader haben sehr unterschiedliche Kostenstrukturen.
Wir vergleichen unsere Stufen nebeneinander mit durchgerechneten Beispielen für Scalping-, Intraday- und Swing-Stile. Kommissionsbasierte Konten bieten in der Regel Rohspreads plus eine feste Gebühr pro Lot. Sie eignen sich meist für Trader mit hohem Volumen, die die Kommission oft genug zahlen und dank des engeren Spreads dennoch besser abschneiden.
Konten mit reiner Spread-Bepreisung enthalten die Kosten im gestellten Kurs. Sie eignen sich für Trader, die Einfachheit schätzen und die Kommission nicht separat verfolgen wollen. Für weniger häufig handelnde Trader kann der Gesamt-Spread mit Kommissionsmodellen mithalten, sobald die Gebührenstruktur in den Vergleich einbezogen wird.
Auch die Haltedauer spielt eine Rolle. Ein Trader, der Positionen wochenlang hält, zahlt Finanzierungskosten, die den Spread oder die Kommission übersteigen können. Ein Trader, der noch am selben Tag schließt, vermeidet die Übernacht-Finanzierung, erzeugt dafür aber möglicherweise mehr Kosten pro Order. Das passende Konto hängt davon ab, auf welcher Seite dieses Zielkonflikts Sie stehen.
Volumenschwellen und Zusatzleistungen sind es wert, betrachtet zu werden, aber nur, wenn Sie sie tatsächlich nutzen. Eine niedrigere Kommissionsstufe ist wertvoll, wenn Sie das Volumen erreichen. Andernfalls zahlen Sie möglicherweise eine monatliche Gebühr oder erhalten ein Serviceniveau, das nicht zu Ihrer Aktivität passt. Seien Sie realistisch hinsichtlich Ihrer Handelsfrequenz.
Der einfachste Weg zur Entscheidung ist es, Ihre letzten drei Handelsmonate unter jeder Stufe durchzurechnen. Verwenden Sie tatsächliche Orderzahlen, durchschnittliche Haltedauern und typische Größen. Die Zahlen weisen meist klar auf eine Option hin. Sind sie nah beieinander, wählen Sie die einfachere. Komplexität hat ihren eigenen Preis.